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Historie

Die Anfänge des Flugbetriebs in Braunschweig gehen bis ins Jahr 1916 zurück. Der Braunschweigische Verein für Luftschifffahrt schuf einen Flugplatz in Broitzem, der ab 1917 auch militärisch genutzt wurde.
In den frühen 30er Jahren entschied das Reichsluftfahrtministerium, den Betrieb aufgrund besserer Wetterbedingungen in den Norden der Stadt auf das heutige Gelände zu verlagern und gründete im Juni 1934 die Flughafengesellschaft Braunschweig-Waggum. Nach Abschluss der Erdarbeiten folgte die Erstlandung im September 1935, die offizielle Eröffnung im Mai des folgenden Jahres. Ebenfalls 1936 entstand mit der Deutschen Forschungsanstalt für Luftfahrt (DFL) eine Vorgängerin des heutigen Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Als Infrastruktureinrichtungen standen ein zentrales Abfertigungsgebäude, die Flugschule des Deutschen Luftsportverbandes, Reparaturwerkstätten, Flugzeughallen sowie die Segelfliegerschule mitsamt Gelände zur Verfügung.

Mit der Einbindung ins Streckennetz der Deutschen Lufthansa - es gab u. a. Direktflüge nach Berlin, Halle und Hannover sowie Umsteigeverbindungen nach Dresden, Münster und Nürnberg - erhielt der Flugverkehr rasch Auftrieb, der jedoch durch den Zweiten Weltkrieg ein abruptes Ende fand.

Im Jahr 1953 nahm die Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt als Nachfolgerin der DFL ihre Forschungsarbeiten wieder auf. Mit dem Flugbetrieb konnte erst 1955 begonnen werden. Im gleichen Jahr siedelte sich das Luftfahrtbundesamt (LBA) in Waggum an. Hauptsächliche Nutzer des Flughafens waren Flugsportvereine und die akademische Fliegergruppe der Technischen Universität Braunschweig.

Durch seine Nähe zur Grenze der damaligen DDR fiel dem Flughafen eine Sonderstellung im Bereich der Sport- und Segelfliegerei zu. West-Berliner wichen häufig auf den Flughafen Braunschweig aus, der aufgrund seiner Lage an der damaligen Transitautobahn günstige Nutzungsmöglichkeiten bot.

Nach dem Bau einer Asphalt-Landebahn im Jahre 1967 können auch schwerere Flugzeuge Braunschweig anfliegen. Dieses kam vor allem der Volkswagen AG zugute, die ihre konzerneigene Flugzeugflotte nun in unmittelbarer Nähe zum Hauptfirmensitz in Wolfsburg stationieren konnte.

Mitte der 80er Jahre wurde der Flughafen für den eingeschränkten Instrumentenflugbetrieb zugelassen. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 diente er in erster Linie als Regionalflughafen für den kommerziellen Verkehr der hier ansässigen Unternehmen und Behörden sowie als Testgelände für das DLR und Institute der Technischen Universität Braunschweig.

Betreiberin ist die Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH. Ihre Hauptgesellschafter sind die Stadt Braunschweig (42,6 %), die Stadt Wolfsburg (17,8 %) sowie die Landkreise Gifhorn und Helmstedt mit zwei Prozent.

 
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